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Die IHK ist jetzt auch in Kalkar vertreten

21.08.2023

Die IHK verstärkt ihre Präsenz im Kreis Kleve und hat u.a. im Gewerbe- und Gründerzentrum in Kalkar eine neue Service-Stelle eröffnet. Hier bietet die IHK Interessierten persönliche Beratung, Informationsveranstaltungen, Weiterbildungsangebote und Seminare. Damit werden die Wege für Mitglieder und Kunden zu ihrer IHK kürzer. Denn auch wenn die Corona-Pandemie gezeigt hat, dass man auch digital ins Gespräch kommen kann, ist die persönliche Beratung vor Ort nicht zu ersetzen. 
„Unsere IHK hat sehr große Flächenbezirke. Uns ist es wichtig, diese Entfernungen zu überwinden und noch näher an unsere Unternehmen heranzurücken“, erklärt IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers.

Bei der Eröffnung sagte Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz: „Ich freue mich über dieses neue Angebot. Wir möchten die lokale Wirtschaft in allen Lebenslagen unterstützen. Dazu gehören auch Starthilfe für die Existenzgründer und Impulse für Innovationen.“

Passend zum neuen Ausbildungsjahr startet die IHK mit einem Angebot der Ausbildungsberater. Am 30. August bekommen Unternehmer Infos zu „Störungen im Ausbildungsverhältnis: Keule oder Kommunikation?“

Die ARES Consulting GmbH ist in das GGK eingezogen

17.07.2022

Ja, Servus!
Von der Isar an den Rhein hat es die ARES Consulting GmbH verschlagen. Das junge IT-Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München ist auf die IT-Beratung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, den sogenannten KMUs, spezialisiert. „Ich freue mich sehr, dass die Vermietung an ein solches IT-Unternehmen gelungen ist, weil das Angebot am Niederrhein doch sehr übersichtlich ist“, verrät der Leiter des Zentrums Entrepreneurship im GGK (Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar).


Kommen ins Gespräch: Handwerk, Landwirt­schaft und Mittelstand im Dialog mit der Hochschule Rhein-Waal in Kalkar"

17.09.2021

Die Hochschule Rhein-Waal ist seit dem Jahr 2009 zentraler Bestandteil der Bildungsinfrastruktur am Unteren Niederrhein. „Und dennoch gibt es noch immer zahlreiche Unternehmen, die mit dem dortigen Angebot nicht so recht vertraut sind“, hat der Kalkarer Wirtschaftsförderer Dr. Bruno Ketteler festgestellt. Grund genug für Ketteler, gemeinsam mit Dr. Gerhard Heusipp, dem Leiter des Zentrums für Forschung, Innovation und Transfer der Hochschule zur Veranstaltung „Landwirtschaft, Handwerk und Mittelstand treffen Hochschule Rhein-Waal ins Gründerzentrum Kalkar einzuladen. Bereits bei der Begrüßung der Unternehmer aus diesen drei Wirtschaftsbereichen durch Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz und den Vizepräsidenten der Hochschule, Prof. Dr.Ing. Peter Kisters, wurde deutlich, dass die Hochschule die Chance bietet, die Region fit für die Zukunft zu machen.

Das notwendige Instrumentarium und das Leistungsspektrum der Hochschule stellte Gerhard Heusipp. „Es geht uns darum, das Motto „In der Region verwurzelt, in der Welt zuhause“ durch intensive Zusammenarbeit mit hiesigen Betrieben mit Leben zu füllen“, machte Heusipp deutlich. „Wir können zur verlängerten Werkbank der Un­ternehmen werden.

Den praxisbezogenen Kern der Informationsveranstaltung bildeten anschließend Berichte aus unterschiedlichen regionalen Unternehmen. So schilderte Robert Beinio, Geschäftsführer der bb med. product GmbH, Kalkar, nicht nur seine sehr guten Erfahrungen mit der Begleitung von Bachelorarbeiten zu konkreten Aufgabenstellungen seines Unternehmens. Beino berichtete zudem über zwei seiner Mitarbeiterinnen, die ihr Studium zwischenzeitlich erfolgreich an der Klever Hochschule abgeschlossen haben und zahlreiche Innovationen in die betrieblichen Abläufe eingebracht hätten. Daniel Neubauer, einst Student für Maschinenbau in Kleve und zurzeit mit seiner Doktorarbeit beschäftigt, schilderte, wie die produktorientierte Zusammenarbeit der Firma Mühlhoff, Uedem, mit der Hochschule in den letzten Jahren zum wechselseitigen Nutzen ausgebaut werden konnte. Wie technische Herausforderungen des Handwerks mit Hilfe der Hochschule gelöst werden könnten, machte Frank Hodey, Handwerksmeister und Geschäftsführer der VitalCentrum Hodey KG, deutlich. Der Unternehmer aus  Kamp-Lintfort produziert mit moderner Technik Orthopädie- und Rehaprodukte und lies keinen Zweifel daran, dass technische Innovationen wie der 3-D-Druck auch das Handwerk erreichen und die Qualität der Leis­tungen in vielen Bereichen verbessern könnten.
Dieser Einschätzung schloss sich in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde auch der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kleve, Richard Thielen, an. Die Digitalisierung werde die Arbeitsprozesse künftig deutlich prägen. Der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Kleve, Michael Seegers, lenkte für seinen Berufsstand den Blick auf Nachhaltigkeitsgesichtspunkte. Das Nachhaltigkeitsmanagement gewinne in allen Bereichen der Landwirtschaft an Bedeutung. Bei diesem Fragenkomplex biete die Hochschule Rhein-Waal bereits heute hochwertige Unterstützung an.

Der Dialog mit der Kalkarer Unternehmerschaft soll fortgesetzt werden. Unternehmen, die Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Hochschule haben, können sich gerne an die Wirtschaftsförderung Kalkar wenden.

„Hochschule Rhein-Waal und Gründerzentrum Kalkar bauen Zusammenarbeit aus“

05.08.2021

Es gibt sie schon seit einigen Jahren, eine sporadische Zusammenarbeit der Hochschule Rhein-Waal mit dem Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar (GGK). So unterstützt das Kalkarer Gründerzentrum seit geraumer Zeit das Verbundprojekt „Cross Innovation Lab NiederRhein“ der Hochschule.

Auf Einladung des Kalkarer Wirtschaftsförderers Dr. Bruno Ketteler trafen sich jetzt Hochschulpräsident Dr. Oliver Locker-Grütjen und Vizepräsident Prof. Dr. Peter Kisters im Industriepark Kalkar-Kehrum mit Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz. „Das Präsidium der Hochschule hat bereits vor gut zwei Jahren beschlossen, den Kontakt zu den wirtschaftlichen Akteuren in der Region offensiv auszubauen“, machte Locker-Grütjen deutlich. „Das Gründerzentrum in Kalkar-Kehrum kann daher für uns sehr gerne die Funktion eines lokalen „Satellitenstandorts“ übernehmen. Wir haben in der Hochschule hochmoderne technische Einrichtungen, die durch die Unternehmen aus der Region mitgenutzt werden könnten. Diese „verlängerte Werkbank“ steht den Firmen bei Bedarf zur Verfügung. Das müssen wir wirksam kommunizieren.“ 

Daher soll der Kontakt zwischen der Kalkarer Unternehmerschaft und der Hochschule in Zukunft erleichtert werden. „Wir brauchen zu Beginn niedrigschwellige Angebote. Ziel muss zunächst sein, für Handwerker, Mittelständler oder Landwirte die gefühlte Hürde für eine Anfrage an die Klever Hochschule deutlich zu senken“, ist sich Bürgermeisterin Britta Schulz sicher. Die Firmen können von der Hochschule profitieren, die Hochschule aber im Gegenzug auch von den Firmen, wenn es um Praktikumsplätze oder Bachelor-Arbeiten geht. Das sieht Peter Kisters genauso. „Wir brauchen dringend ein lokales Netzwerk, auf das wir bei Bedarf zugreifen können. Daher ist die Initiative aus Kalkar sehr zu begrüßen.“ 

Im ersten Schritt ist eine Veranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen geplant, bei der praktische Bei­spiele für die Zusammenarbeit von Firmen mit Hochschulen im Vordergrund stehen sollen. „Wir möchten Berührungsängste abbauen und gerade kleinere Unternehmen ermutigen, für die Lösung von Problemen auf die Hochschule zuzugehen“, gibt Bruno Ketteler die Richtung vor. Das Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar verfügt unter anderem über 30 Büros, acht moderne Produktionshallen, drei Seminarräume, einen Coworking-Bereich und ein Bistro. 

Startup Cremepott erfolgreich im GGK Kalkar gestartet

06.11.2019

Wir arbeiten stets an verschiedenen Projekten – meistens, um für unsere Kunden das Beste zu erreichen. Von Zeit zu Zeit experimentieren wir jedoch auch an völlig neuen Konzepten und Ideen.

Das Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar macht seinem Namen alle Ehre. Ein weiterer Jungunternehmer hat dort jüngst seine Geschäftsidee erfolgreich umgesetzt. Eines der gut 1.000 Gründerstipendien, über die Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart kürzlich vor der Presse berichtete, geht an Lars Ritter. Ritter gründete Anfang des Jahres die Seifen- und Kosmetikmanufaktur „Cremepott“.
Die Geschäftsidee, hochwertige kosmetische Produkte ohne chemische Zusatzstoffe in kleinen Serien herzustellen, überzeugte die Fachjury. „Zu den Bewerbungsunterlagen für das Gründerstipendium gehört auch ein Ideenpapier. Diese Geschäftsidee muss man dann vor einer Fachjury präsentieren und sich den Fragen der Jurymitglieder stellen“, erläutert Lars Ritter. Sein Pitch fand in Köln beim Digital Hub Cologne statt.
Ritter ist von Haus aus Diplom-Ingenieur mit der Fachrichtung „Kosmetik und Waschmittel“ und verfügt über einschlägige Berufserfahrung.

Hochzeitsseife stark gefragt

Den Schritt in die Selbständigkeit hat Lars Ritter gewagt, weil die Nachfrage nach kosmetischen Produkten, die ohne überflüssige Konservierungs- und chemische Zusatzstoffe auskommen, steigt. „Wir werden uns auch künftig auf die Lohnherstellung kleiner Chargen konzentrieren. So haben auch kleinere Firmen oder andere Startups die Möglichkeit, Ihre Produkte nach aktuellen Richtlinien bei uns produzieren zu lassen und sie dann selbst zu vermarkten. Die Produkte lassen sich vom Aussehen her individuell anpassen und eignen sich hervorragend für Werbezwecke“, sagt Ritter.“ Ein Renner ist die Hochzeitsseife. Farbe, Form, Duft oder Text: alles kann für die beliebten Gastgeschenke frei gewählt werden.

Vom Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar-Kehrum (GGK) ist Ritter sehr angetan. „Hier finden Gründer alles, was sie für einen erfolgreichen Start benötigen. Glasfaseranschluss, Produktionshallen, Büros, ein Bistro, der Coworkingbereich oder Seminarräume, alles vorhanden.“ Tatkräftige Unterstützung im Bewerbungsverfahren um das Gründerstipendium erhielt Ritter durch das Gründerzentrum im GGK.